Was sagt eigentlich der Kabarettprofi…

…  zu religiösen, kirchlichen Dingen?

Heute mit Filmbeiträgen von Jürgen Becker

Das ich mich im Moment wieder mehr mit den Sinnfragen des Lebens beschäftige, hat vielfältige Gründe, die  unter anderem durch meine momentane Lebenssituation in seinem geschichtlichen Kontext, begründet sind.

Wenn ich meinen Kindern erklären soll, wie Gott es geschafft hat, uns Menschen nach seinem Angesicht zu schaffen, dann kommen die Fragen: Und die Dinosaurier, und die Qualle, und das Silberfischchen? Diese Tiere gab und gibt  es viel länger als uns !! Und warum sollte Gott nicht Abbild  alles Lebens sein- und nicht nur uns, wir Menschen ??

Und wo wohnt der eigentlich? Ist das nicht genau so wie mit dem Weihnachtsmann, dem Osterhasen und dem Klapperstorch??? Den gibt es doch gar nicht. Einmal gelogen, immer gelogen !!

Und in der Tat, helfen die schriftlichen  biblischen Überlieferungen nicht  immer weiter, und können die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse nicht erklären.

Aber auch sonst stehen religiöse Menschen ohne Humor, mit einem Schritt im Fundamentalismus und in der Klapse. Die wortwörtliche Erstarrung einer bildhaften Sprache ist für mich der Tot, jeden lebendigen Gedankens. Religiöse Spiritualität ist mit Humor einfacher besser zu begreifen

Was liegt näher , als einen Menschen zu rate zu ziehen, dem man vertraut, und den man mag. Der Kabarettist Jürgen Becker gehört für mich  dazu.

Ein Geschenk von Jürgen Becker

Schließlich hat Jürgen Becker mir schon einmal persönlich ein (gefülltes)  Glas Kölsch in die Hand gedrückt. Das Glas ziert noch heute die linke Ecke meines Küchenschrankes, und wird nur zu ganz besonderen Anlässen genutzt.

Darum jetzt der schon etwas ältere Beitrag von ihm:

Jürgen Becker erklärt die kirchlich/ christliche Sicht auf die Welt:

Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5

Als Zugabe:

Jürgen Becker im Gespräch

Jürgen Becker über Margot Käßmann

.

.

.

Als nächsten Gast in dieser Rubrik werde ich Hans Dieter Hüsch begrüßen.

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten auf Was sagt eigentlich der Kabarettprofi…

  1. admin sagt:

    Nun..
    zum einen ist der Einzige manchmal auch nur der Erste.
    Der Teufel ist gewiss nicht der Gegenpart zu Gott. Meines Wissens ist in der christlichen Vorstellung der Teufel, ein Engel… auf Abwegen.

    Und lieber Gott. Das einzige was Gott bestimmt nicht ist: ist lieb.
    Und auch nicht böse.
    Er ist.
    ( Oder es, oder sie)
    Ich mag den jüdischen Vorschlag, sich kein Bild von seinem Gott zu machen. Diese Vorstellung löst viele Probleme, und kommt dem Prozess des Lebens , am nächsten.

  2. Sylvia sagt:

    Ich find das auch interessant bei Gott, denn Eigentlich sollte man ja annehmen, dass es DEN EINZIGEN gibt, ohne dass er ein Gegenstück braucht, von dem er sich unterscheidet.

    Denn er ist ja der Absolute, das heißt aber nicht *gemessen an*, sondern eben absolut.

    Wieso braucht man jetzt für ihn einen Teufel als Gegenstück, das er nicht ist ?

    Entweder haben wir den erfunden und ihm dabei Eigenschaften verpasst, die wir kennen, damit stünde Gott zweifellos in der Tradition menschlicher Behauptungen. So wie Filme, die in der Zukunft spielen, denen sieht man auch an, zu welcher Zeit sie entstanden sind. Raumschiff Enterprise weiß man, erste Staffel, 60 iger Jahre , kalter Krieg, das sieht man den Galaxien einfach an, die man sich dazu erdacht hat, man spürt in welchen Gedankengebäuden sie gezimmert wurden.

    Hat man sich Gott jetzt nur so ausgedacht, scheint es klar, warum man ihm einen Teufel gegenüber gestellt hat. Nämlich weil unser Eindruck der Welt eben der ist, dass nix einfach so, ohne ein zumindest denkbares Gegenteil sein kann.
    Kein kalt ohne warm und so.

    Aber vielleicht gibt es ihn wirklich. Zweifel an seiner Existenz kommen ja auch daher, dass das Gegenteil von dem, was wir vom lieben Gott erwarten dürfen, in unserer Welt eine sehr deutliche Wirklichkeit ist.
    Also steht ihm tatsächlich ein Gegenteil gegenüber.
    Dann aber unterliegt er dem Prinzip, dass es das Eine ohne das Andere nicht gibt. Und diese Regel steht dann über Gott.
    Eigentlich auch irgendwie komisch, wenn nicht einmal Gott diesen Ausgleich nicht auskommt.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>