Joseph Yu 2004 in Deutschland
Vor dem Supermarkt bestimmt der kanadische Feng Shui Master Joseph Yu die Blickrichtung des Gebäudes mittels eines Geodreiecks. An dieser gedachten Kante sollte dann ein rotes Seil als Hilfslinie führen. Dieses auf dem Boden liegende Seil zeigt in die Blickrichtung des Gebäudes. Ein Seil hatte heute niemand dabei. Also mussten wir uns die Linie denken.
So pragmatisch können eigentlich nur Chinesen sein. Als Gärtner würde ich zumindest die Linien des vor der Eingangstür rechtwinklig gelegten Pflastersteine als Hilfslinien nehmen.

Mit einem Lo Pan ( einem chinesischen Feng Shui Kompass) stellt man/frau sich genau über das auf den Boden gelegte rote Seil ( oder über die Pflasterritzen) und peilt durch das durchsichtige Glas des Lopans auf diese Linie.
Die rote Bodenlinie wird mit der Lopanlinie durch drehen der Lopanscheibe überein gebracht. Die genaue Gradzahl der Himmelsrichtung kann nun abgelesen werden.
(Vorausgesetzt keine metallischen Objekte, und Leitungen, Metallgeländer, Metalltüren und Autos lenken die magnetische Nadel des Lopans ab. Was aber meistens der Fall ist. Im alten China war das aber noch kein Problem )

Das ist eine traditionelle, einfache und praktische Messmethode im klassischen Feng Shui. Da sind sich Sabine Kriete Neumann, Joseph Yu und Manfred Schnitzler einig. Die exakte Bestimmung der Ausrichtung eines Gebäudes in der Landschaft, ist eine der wichtigsten Grundlagen einer Feng Shui Analyse. Diese traditionelle Messung ist nur eine von vielen Möglichkeiten die Ausrichtung nach dem magnetischen Nordpol zu ermitteln.